Unkultur des Weglegens: Stillen

Wer diesen Blog verfolgt, für den ist klar wie wichtig Oyako, die untrennbare Einheit zwischen Mutter und Kind, ist. Auch das Stillen, was Gleichzeitig die Erfahrung von Nahrung und Nähe und Bindung für den Säugling erfüllt, kann da eigentlich nicht unterbewertet werden. Aber es wird immer weniger gestillt und da müssten eigentlich auch die Alarmglocken schrillen. Ganz am Ende des Artikels kommt erst der entscheidende Satz:

„Aber auch auf die psychische Gesundheit wirkt sich Stillen positiv aus: Stillende Mütter zeigen ein sensibleres Reaktionsverhalten gegenüber ihren Säuglingen, fördern dadurch sichere Bindungen und sind seltener psychisch so überfordert, dass sie ihre Kinder misshandeln oder vernachlässigen.“

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Geschützt: Japan: “Die Seele eines Dreijährigen bleibt ihm 100 Jahre”

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Pseudo-Qualitätsjournalismus: Das “Geheimnis” der japanischen Centenarians

Wenn man keine Ahnung hat:
einfach mal die Klappe halten
— Dieter Nuhr

Mit der alten Volksweisheit “Reden ist Silber, Schweigen ist Gold” tun sich die Leute, die sich Journalisten nennen, bekanntlich sehr schwer. Besonders wenn sie eigentlich gar keinen Schimmer haben von was sie da eigentlich reden und nur meinen sie könnten mit hochinvestigativ-sensationellen Erkenntnissen beim Medienrezipienten glänzen.
Ein aktuelles Beispiel ist der Artikel von Felix Lill in der Berliner Zeitung:
Biblisches Alter: Das Geheimnis der hochbetagten Japaner

“… verhaften Sie die üblichen Verdächtigen”

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Kindertherapie

Ihr Kind geht auf die Waldorfschule. Ja, was fehlt ihm denn?

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Warum Psychotherapie nicht funktioniert

Wer sich in Psychotherapie schon immer so gefühlt hat:

via

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Attachment Parenting

Es ist schon eine Weile her, aber in einem Interview von Gunnar Kaiser mit einer Mutter, die ins grenznahe Frankreich ausgewandert ist, und wie es ihr dort mit Corona geht, kam neben Homeschooling (was in Frankreich im Gegensatz zum deutschen Schulzwang möglich ist) auch das Attachment Parenting zur Sprache, was jene praktiziert bzw. praktizierte (ihre Töchter sind mittlerweile älter als drei Jahre). Ich hatte bis dato noch nichts von dieser Methode gehört und wie die Mutter im Interview sagte, hat sich sich auch nicht als frühkindlicher “Lehrer” ihrer Kinder damit verstanden. Attachment Parenting macht aber genau das was die Erkenntnis der aktuellen Hirnforschung und dieses Blogs empfiehlt: der Aufbau einer kindgerechten, unterstützenden Beziehung der Mutter zum Baby und Kleinkind. Dass die Protagonisten dieser “Erziehungsmethode” nichts von der korrespondierenden Hirnforschung wissen, erklärt sich dadurch, dass diese Methode schon in den 1980er-Jahren entwickelt wurde und soweit ich das eruieren konnte, weniger auf wissenschaflicher Erkenntnis basierend als auf religiöser Motivation. Die entscheidenden Erkenntnisse der Hirnforschung kamen erst in den 1990er-Jahren, wie in diesem Blog dokumentiert.
Aber die Entwickler dieser Methode lagen wohl intuitiv richtig. Rein vom Praxisbezug kann Attachment Parenting als Anleitung wohl empfohlen werden, sollte aber statt religiös mit den Erkenntnissen der aktuellen Hirnforschung unterfüttert sein.

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Warum es besser ist zu einer Prostituierten zu gehen als zu einer Psychotherapeutin.

Niemand ist unnütz. Er kann immer noch als schlechtes Beispiel dienen

Ein schönes, schlechtes Beispiel in diesem Sinn ist dieser Rubikon-Artikel “Mut zur Therapie” von Martha Rosenbaum. Man kann von einem klassischen Fall von cargo cult science sprechen: viel Gelaber um den heißen Brei, viel Brimborium, ein Haufen Fachchinesisch und am Ende: nichts! Sie macht zwei klassische Fehler bzw. verletzt zwei grundlegende Prinzipien. Das eine ist der Grundsatz von Theodosius Dobzhansky

Nichts in der Biologie macht Sinn, außer im Licht der Evolution

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Betty White und ihre Mutter Tess Christine White

Gestern (31.12.2021) ist Betty White kurz vor ihrem 100. Geburtstag im Alter von 99 Jahren gestorben. Im Nachruf auf wunschliste.de wird nicht nur ihre grandiose Karriere nachgezeichnet, sondern auch dass sie ihre positive Lebenseinstellung und frohes Gemüt von ihrer Mutter hatte und das auch wusste und dass sie bis kurz vor ihrem Tod sich schon auf ihren 100. Geburtstag freute, sich also quasi bester Gesundheit erfreute.

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Astrid Lindgren

Ich bin ja mit den Büchern und Filmen von Astrid Lindgren aufgewachsen und bis heute hält meine Faszination für ihre Geschichten, ihre Erzählweise und ihren Humor an, aber auch die traurigeren Aspekte ihrer Geschichten über Armut, Einsamkeit, Verlassensein und Tod berühren mich immer wieder bzw. immer noch. Nur inzwischen interessiere ich mich nicht mehr nur für die Geschichten und die Filme an sich, sondern auch für die biographischen Hintergründe der beteiligten Personen. Da ist inzwischen sehr viel online zu finden. Und inzwischen habe ich ja den Blick für die Dinge hinter den Dingen. Und ich schaue da auch immer darauf wie alt jemand geworden ist und da ist mir im sozialen Umfeld von Astrid Lindgren ein Muster aufgefallen: viele Personen um Astrid Lindgren sind entweder auffallend alt geworden oder relativ früh gestorben. Und bei den früh verstorbenen sind die Todesursachen mal wieder unter den üblichen Verdächtigen zu finden: Krebs und Alkohol.

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Serien-Review: Das Haus am Hang

English The House on the Slope
France La maison de la rue en pente
Germany Das Haus am Hang
Japan 坂の途中の家
Taiwan 坡道上的家

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