Warum ist eine unterstützende Beziehung so schwierig?

Im vorangegangen Beitrag “Warum ist eine unterstützende Beziehung so wichtig?” bin ich darauf eingegangen welch überproportionale Bedeutung eine solche Partnerschaft hat, aber auch dass sie einem Lottogewinn gleich sehr selten ist. Warum?

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Warum ist eine unterstützende Beziehung so wichtig?

Der aufmerksame Leser dieses Blogs weiß natürlich längst, dass Einsamkeit krank macht, viel mehr als Luftschadstoffe, Alkohol und Übergewicht. Und auch dass es nicht die Einsamkeit an sich ist, die krank macht, sondern die Angst und der Stress den man dadurch als hochsoziales Säugetier hat. Alles bekannt, nicht neu.

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Warum gibt es in der Natur so wenig traumatisierte Tiere?

Es ist ja eigentlich erstaunlich: Traumatisierungen kommen praktisch nur bei Menschen und Haustieren vor. In der Natur sind sie scheinbar (fast) unbekannt, obwohl grundsätzlich ja auch Säugetiere in der Natur traumatisierbar sind bzw. alle Tiere die einen vergleichbares limbisches System im Zentralnervensystem haben.

Die Erklärung ist relativ einfach. Ein Trauma stellt eine enorme Behinderung dar. Der Überlebenskampf in der Natur ist normalerweise gnadenlos und instinktgetrieben, ohne die Möglichkeit einer reflektierten, rationalen Entscheidung nach moralischen Maßstäben, wie es in der menschlichen Kultur der Fall ist. In der Natur ist es fast schon normal, dass sowieso nur ein Bruchteil der Jungtiere zu Adulten wird. Nahrungsmangel, schlechte Witterung, Krankheiten, Unerfahrenheit und mangelnde Anpassungsfähigkeit sorgen dafür, dass ohnehin nur wenige, die fittesten Jungtiere überleben. Da kann man sich eigentlich kein weiteres Handicap leisten, sprich: schon mit einem Malus ist man als Individuum raus aus dem Red-Queen-Rennen (siehe “Red Queen hypothesis”).

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Frühkindliche Traumata mit lebenslanger Wirkung

Zufällig beim suchen gefunden:
Frühkindliche Traumata mit lebenslanger Wirkung.
Nicht neu (2009) und nichts Neues, aber es bestätigt das Modell.

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Leben mit Angst

Ein Leben ohne Angst gibt es nicht, für keinen Menschen bzw. die Menschen, die keine Angst hatten, von denen stammen wir nicht ab. Normale Menschen, die gelernt haben ihre Emotionen autonom und automatisch zu regulieren, können mit ihrer Angst gut leben, solange es sich im Rahmen dessen bewegt was im Alltag üblich ist und keine extrem belastenden Ausnahmesituationen sind wie Krieg, Vertreibung, Folter, Vergewaltigung, Naturkatastrophen, Unfall oder andere schwere Schicksalsschläge.

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Die Macht der frühen Kindheit (2)

Ein Vortrag von Prof. Dr. Arno Gruen
Gespaltenes Bewusstsein: Empathie versus Kognition (mit Download als mp4 – lokal abspeichern, da Depublizierungsgefahr)

Wer dieses Blog schon länger mitliest, für den ist der Zusammenhang zwischen frühkindlichen Erfahrungen speziell im Verhältnis zur Mutter – positiv und negativ – und Persönlichkeitseigenschaften als Erwachsener – positiv und negativ – keine Überraschung mehr.

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Manfred Spitzer – quick&dirty

Manfred Spitzer habe ich ja schon mehrfach erwähnt, empfohlen, verlinkt und beziehe mich immer wieder auf ihn. Es gibt mittlerweile aber so viel Stoff von ihm online, dass man leicht den Überblick verliert und allein seine Sendereihe “Geist und Gehirn” geht insgesamt über Dutzende Stunden obwohl jede Folge nur 15 Minuten dauert. Es macht daher vielleicht Sinn das etwas zu sichten, ordnen und die – für dieses Blog und nach meiner Meinung – wichtigsten Stücke herauszustellen, ohne dass man exzessiven Zeitaufwand betrieben muss oder orientierungslos durch sein Werk stolpert, aber trotzdem einen Überblick bekommt und die wesentlichen Erkenntnisse der Hirnforschung, speziell was für das Verständnis des für Trauma relevanten Bereichs angeht. Selbstverständlich will ich niemanden daran hindern sich sein Gesamtwerk in epischer Breite zu Gemüte zu führen. Es lohnt sich auf jeden Fall, in aber eben nicht jedermanns Fall.

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Der Backfire Effekt

Gerade in der Diskussion in einem Forum gefunden: Der Backfire Effekt.
Wer hier mitliest, den überrascht das nicht wirklich, dass auch hier Emotionen die zentrale Rolle spielen und Verstand und rationales Denken zum Spielball der Angst wird.
Wenn sie erst mal da ist, gewinnt Angst immer über Liebe und Verstand. Sie muss gewinnen, so wie sie für ihre evolutionäre Aufgabe konstruiert ist. Oder wie es Spitzer immer treffend ausdrückt: von den Menschen bzw. Säugetieren, die bei Gefahr sich erst mal zurückgelehnt haben um das Problem auf sich wirken zu lassen, statt die Beine in die Hand zu nehmen, von denen stammen wir nicht ab.

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Soziale Umweltverschmutzung

Aktuell wird in den Mainstreammedien (MSM) ja intensiv über die Umweltbelastungen und gesundheitlichen Schäden durch Abgase von Verbrennungsmotoren, speziell Diesel-Fahrzeuge in hochbelasteten Innenstädten, debattiert. Schlagworte wie Feinstaub, Stickoxide, CO2, Fahrverbote, Klimawandel und nicht zuletzt Tausende von vorzeitigen Todesfällen durch eben diese Emissionen machen die Runde. Interessanterweise ein Dauerthema in den MSM, wo sonst doch jede Woche eine neue Sau durch’s Dorf getrieben wird.

Was dabei allerdings überhaupt nicht zur Sprache kommt sind die Relationen in denen sich dieses Umweltproblem bewegt. Knackpunkt der Debatte sind die gesundheitlichen Auswirkungen bis hin zu vorzeitigen Todesfällen durch die Luftschadstoffe.

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Tierheim

Vor einiger Zeit wollte ich um auf andere Gedanken zu kommen Hunde aus dem Tierheim ausführen. Das hatte ich vor vielen Jahren schon einmal gemacht, aber inzwischen haben sich die Gepflogenheiten geändert und was damals noch unkompliziert und unbürokratisch war, ist heute ein institutionell und juristisch durchgestylter Prozess bei dem es zuerst einen sogen. “Gassigeherausweis” zu erstehen gilt. Also beim Tierheim erst mal anfragen, Termin vereinbaren, Passbild besorgen, Sonntag vormittag dann antreten (Ausweis nicht vergessen) zur mehrstündigen Einweisung in Theorie und Praxis. Passbild und Daten abgeben und eine Woche später den Ausweis abholen und ab da konnte ich Hunde ausführen.

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